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Sina

Sina – mein Goldstück
Einen Hund zu haben war immer mein Traum. Die Entscheidung, diesen Traum zu erfüllen, ging plötzlich ganz schnell in meinem Urlaub im September 2012. Bücher halfen mir über die ersten Wochen und Sitz und Hier beherrschte sie sehr flott.

 

 


Sonntags dann in die Welpenschule. Der erste Termin mit 3 anderen Welpen war noch ok, bei Termin 2 waren es dann schon 8 andere und beim 3. und für uns letzten Termin waren es 24 Welpen in 2 Gruppen auf engstem Raum. Statt mit den anderen Welpen rumzutollen, stand Sina am Zaun und sponn wahrscheinlich Fluchtgedanken….


Also doch besser weiter mit Eigenstudium. Erschwerend kam hinzu, dass der Urlaub vorbei war und ich nur noch morgens und abends für Sina Zeit hatte. Ich merkte immer mehr, wie unsere Bindung brüchiger wurde. Sina war mein erster Hund und ich ihr erster Mensch und irgendwie verstanden wir einander nicht! Also suchte ich im Internet nach einer Hundeschule und stieß auf die Bodensee-Hundeschule. Dass das Training zu Hause stattfand, kam mir entgegen, da Herr Burkart nach meinem Feierabend noch vorbeikommen konnte. Zudem ist es meines Erachtens wichtig, dass der Fachmann sieht, wie das Zusammenleben daheim aussieht. 


Nach dem Vorstellungstermin unterschrieb ich sofort den Vertrag, da ich von der Trainingsmethode sehr angetan war. Dieses ewige als Futterautomat für Belohnung agieren ist nämlich gar nicht meins und auch nicht das „mit hoher Stimme sprechen und sich für den Hund interessant machen, indem man zum  Clown mutiert“. (Teilweise so in Büchern oder auf Trainingsplätzen empfohlen). Nonverbale Erziehung war das was ich wollte (ich erkläre nämlich auch heute noch anderen Leuten, dass lange Erklärungen bei Sina nicht fruchten, da sie kein Deutsch kann.;=))

 

Der erste Trainingstermin unvergesslich für mich: Während Herr Burkart, sein Helfer und meine Mutter im Wohnzimmer auf den Sesseln saßen, sollte ich meine Kleine an einen bestimmten Platz setzen, das Bleib-Zeichen machen und sie sollte dabei bleiben. Von wegen!!! Es dauert eine halbe bis dreiviertel Stunde, in der die dickköpfige Nudel ständig auf der Flucht war und ich hinterher. Und wieder an den Platz und eine neue Runde durch das Wohnzimmer. Am Ende war sie wohl ein kleines Bisschen müder als ich und blieb endlich sitzen. Ich war patschnass geschwitzt aber hatte gewonnen. Das war dann unsere Hausaufgabe, das Bleib auf Dauer zu üben und wir waren richtig gut. Auch heute noch bin ich glücklich, dass sie diese Übung absolut super und verlässlich  ausführt. Und wenn es dann mal länger als 10 Minuten dauert, schläft sie halt ein. Wir gehen weiterhin zu den Trainings mit anderen Kunden von Herrn Burkart, da ich stets noch etwas lernen kann. 


Vielen Dank Herr Burkart, dass Sina und ich inzwischen ein ganz gutes Gespann sind!
Sabine Krug und Sina
 
 
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